November 2017

erster Eintrag

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Tschita - Jakutsk - Magadan


Im Winter durch ein unbekanntes Land auf der Straße der Knochen und zum Kältepol der Welt

Die Route:

Chita – Amazar - Tynda - Neryungri – Jakutsk - Ytyk-Kyuehl‘ – Handyga – Kyubyume- Ojmyakon - Ust’-Nera - Sussuman- Jagodnoe - Debin (Kolyma) – Magadan

Ziele der Expedition

Das Kennenlernen der Geschichte der Erschliessung Ostsibiriens,die Fahrt auf der legendären „Knochenstraße“ Oimjakon, Besuch des Kältepols

Kurze Beschreibung

Die berühmten Flüsse des Nordens: Lena, Aldan, Indigirka. Ostsibirien auf den Routen der ersten Forschungsexpeditionen. Die tragischen Seiten der sowjetischen Geschichte: „Der Archipel Gulag“. Die größten Bergmassive Sibiriens – Tscherski - und Suntar-Chajata-Gebirge. Küste des Ochotskischen Meer. Abenteuer in der besten Tradition der “Camel Trophy”

Witterungsbedingungen

Zu dieser Jahreszeit liegt der größte Teil Ostsibiriens im beständigen Hochdruckbereich. Das Wetter ist stabil – es ist sonnig und trocken. Tagestemperaturen sind -14 bis -16°C, nachts -25 bis -30 °C. Bei klarem Himmel können die Nachttemperaturen bis auf -35 Grad sinken, in den hochalpinen Gebieten ist Schnee und sogar Schneesturm möglich. Auf den Straßen kann Glatteis auftreten.

Anforderungen

Die Expedition findet unter Anleitung von langjährig erfahrenen Reisebegleitern statt. Die Teilnehmer reisen im Expeditionsminivan. Hilfe bei den täglichen Gemeinschaftsarbeiten ist zwingend notwendig. Wir empfehlen, sich vor der Expedition ärztliche untersuchen zu lassen. Der Reisemodus lässt keinen großen Komfort zu!

Über die Route

Ein Blick auf die Karte Sibiriens verrät, dass östlich der Lena ein weites Bergland liegt, welches sich über eine Breite von 3000km erstreckt und bis zur Beringstrasse reicht. Diese Region wird von drei großen Flüssen entwässert – Jana, Indigirka und Kolyma -alle zwischen 1500 bis 2000km lang. Bis zu dem Jahr 1926 wurden nur die Jana sowie der Unterlauf des Kolyma in Landkarten eingezeichnet; der Oberlauf des Kolyma und die Indigirka waren noch gar nicht erforscht! Die Werchojansko-Kolymskij Region ist von der ganzen Welt durch eine Steinmauer getrennt. Sie ist geprägt durch die für Nordsibirien typischen Sümpfe und Wälder und berühmt für ihre Kälte. Die meteorologische Station in Werchojansk lieferte die niedrigsten Temperaturmessungen der Welt mit in manchen Jahren bis zu -68°C! Unter solchen Bedingungen ist es kein Wunder, dass die Gegend damals sehr dünn besiedelt war: insgesamt lebten hier nicht mehr als 15.000 Einwohner. Die größten Siedlungen - oder wie sie hier genannt werden «Städte» - sind Werchojansk und Sredne-Kolymsk mit jeweils ca. 500 Einwohnern. Die restliche Gegend hatte im Schnitt 1 Person pro 100 Quadratkilometer. Wie unzugänglich diese Region ist, zeigte die Anzahl von Expeditionen, die hier vor der unseren waren. Seit der Zeit des ersten Jakutienforschers I. Gmelin sind 200 Jahre vergangen. Dennoch gibt es immer noch Gegenden in der Größe von Frankreich oder Deutschland, durch welche noch immer keine Routen verlaufen. Die meisten Expeditionen führten von Jakutsk aus Richtung Norden nach Werchojansk. Anschließend weiter in Richtung Osten auf der Kolymski Straße. Manche Expeditionen dienten der Erforschung der Meeresküste. Die Gegend südlich der Kolymski Straße war nicht nur die am wenigsten erforschte Region in der UdSSR, sondern auch eine der am wenigsten erforschten Ecken der Welt (Sergej Wladimirowitsch Obruchew - Sowjetgeologe, Erforscher des Ostsibiriens).

Wer Lust hat, im März 2018 bei diesem Abenteuer dabei zu sein, kann sich von

    EUROTOURS Ges.m.b.H
    Andreas Hoeck
    Kirchberger Straße 8
    A - 6370 Kitzbühel
    Tel.: +43 (0) 5356 606-0
    E-Mail: office@eurotours.at

das detaillierte Programm zusenden lassen.

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Rolf
Büttner

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